Die Geschichte der Schlacht

In den staubigen Ruinen einer vom Krieg gezeichneten marsianischen Siedlung kam es in Dunkelbrandts Würfelstube zu einer gewaltigen Schlacht der Horus Heresy. Sechs Freunde führten ihre Legionen in den Krieg, als 4500 Punkte Imperial Fists gemeinsam mit einer loyalen Alpha Legion zum Sturm auf die Stellungen der Verräter antraten. Ihnen entgegen standen 4500 Punkte Thousand Sons und Night Lords, die sich in den Ruinen, Straßen und Verteidigungslinien verschanzt hatten und bereit waren, jeden Meter Boden mit Feuer und Blut zu verteidigen.

Schon mit den ersten Augenblicken der Schlacht zeigten die Verräter, dass sie den Angreifern keinen geordneten Vormarsch gönnen würden. Schweres indirektes Feuer ging auf die anrückenden Loyalisten nieder und zerschlug früh zahlreiche Krieger der loyalen Alpha Legion. Noch ehe die ersten entscheidenden Vorstöße in vollem Umfang anlaufen konnten, waren bereits viele Legionäre gefallen. Der Preis des Angriffs war von Beginn an hoch, und die marsianische Asche verschlang die ersten Opfer dieses Tages.

Im Zentrum des Schlachtfeldes entbrannte schließlich eines der bittersten Gefechte des gesamten Spiels. Inmitten der zerstörten Stadt lieferten sich Loyalisten und Verräter einen erbarmungslosen Kampf um Straßen, Ruinen und Deckungen. Bolterfeuer hallte zwischen zerborstenen Mauern wider, und der Häuserkampf verwandelte die Mitte des Feldes in einen Mahlstrom aus Rauch, Staub und Tod. Die Thousand Sons erlitten dabei selbst schwere Verluste, doch am Ende behaupteten sie das Herz des Schlachtfeldes für sich. Besonders schwer traf die Loyalisten der Fall von Fafnir Rann, der in diesem erbitterten Kampf sein Ende fand und damit zu einem der tragischen Schlüsselmomente der Schlacht wurde.

Auch auf der rechten Flanke wendete sich das Kriegsglück nicht zugunsten der Imperial Fists. Obwohl ein mächtiger Acastus Knight Asterius die Angriffe der Loyalisten unterstützte und mit seiner gewaltigen Präsenz Hoffnung auf einen Durchbruch weckte, hielten die Verräter stand. Die Thousand Sons verteidigten diesen Abschnitt mit schwerem Gerät, massiver Feuerkraft und der unbeugsamen Härte ihrer Terminator-Elite. Angriff um Angriff lief gegen ihre Linien, doch ihre Stellung brach nicht. Statt eines triumphalen Vorstoßes wurde die rechte Flanke zu einem Sinnbild dafür, wie zäh und diszipliniert die Verräter an diesem Tag kämpften.

Auf der linken Flanke schien das Blatt zeitweise anders zu fallen. Hier gelang es den Imperial Fists, die Night Lords unter hohen eigenen Verlusten zurückzudrängen und Geländegewinne zu erzielen. Für einen Moment wirkte es, als könnten die Loyalisten dort den entscheidenden Hebel ansetzen und die Verräterlinie aufrollen. Doch die Diener des Verrats sammelten sich erneut, schlugen mit aller Härte zurück und rissen die bereits verlorene Flanke wieder an sich. Was wie ein Hoffnungsschimmer für die Angreifer begonnen hatte, verwandelte sich in einen weiteren Triumph der Verteidiger.

Nach vier intensiven Runden war das Urteil des Schlachtfeldes gesprochen: Die Mächte der Verräter errangen den Sieg. Die Loyalisten hatten tapfer gekämpft, Stellungen gestürmt, Verluste ertragen und jeden Abschnitt des Feldes mit Entschlossenheit angegriffen. Doch die Verteidigung der Thousand Sons und Night Lords hielt, ihre Gegenstöße waren präzise, und ihre Reihen brachen selbst unter massivem Druck nicht auseinander. So blieb das marsianische Schlachtfeld am Ende in den Händen der Verräter.

Zurück blieb eine Partie, wie man sie sich für die Horus Heresy nur wünschen kann: groß, atmosphärisch, dramatisch und voller erinnerungswürdiger Momente. Brennende Straßenkämpfe im Zentrum, der Fall großer Helden, erbitterte Kämpfe an beiden Flanken und das unerbittliche Ringen um jede Stellung machten dieses Spiel zu einem echten Highlight. Genau für solche Schlachten lebt das Hobby — und genau solche Tage machen Dunkelbrandts Würfelstube zu dem, was sie ist.