Dunkelbrandt’s 100 Miniaturen Herausforderung

Die nächsten 40 Modelle – Hedonites of Slaanesh

Nach meinen ersten 13 Modellen ging es direkt mit dem nächsten großen Block für meine 100-Miniaturen-Challenge weiter. Diesmal habe ich mich meiner Hedonites of Slaanesh Streitmacht gewidmet und gleich 40 weitere Modelle neu bemalt. Damit bin ich insgesamt jetzt bei 53 von 100 Modellen angekommen.

Für diesen Abschnitt der Challenge standen folgende Einheiten auf dem Tisch: 10 Myrmidesh Painbringers, 22 Blissbarb Archers, 5 Slickblade Seekers, 1 Shardspeaker, 1 Lord of Pain und 1 Sigvald. Gerade weil es sich um so viele Modelle auf einmal gehandelt hat, war das ein größeres Projekt, bei dem ich Schritt für Schritt an die Armee herangegangen bin.

Wie schon bei den ersten Modellen habe ich auch diese Streitmacht zunächst wieder mit dem gleichen Grundierschema vorbereitet. Zuerst wurden alle Modelle schwarz grundiert, danach von der Seite und von oben mit Grey Seer besprüht und zum Abschluss nur noch von oben mit Weiß akzentuiert. So entstand erneut eine gute Grundlage, auf der sich die späteren Farben besser aufbauen ließen.

Nach dem Grundieren habe ich bei den Painbringers und bei Sigvald die goldenen Rüstungsteile bereits als ersten Schwerpunkt vorbereitet. Anschließend ging es an die eigentliche Farbverteilung der Modelle. Die Haut habe ich zuerst mit Guilliman Flesh kontrastiert. Bei den meisten Modellen wurden danach die Rüstungsteile mit Retributor Armour bemalt. Bei den Painbringers und Sigvald war dabei ein kleiner Zwischenschritt nötig: Dort habe ich die Hautstellen vorab noch mit Wraithbone ausgemalt, damit diese Bereiche sauber und klar hervorgehoben werden konnten.

Die goldenen Rüstungen habe ich im Anschluss mit Reikland Fleshshade und Agrax Earthshade schattiert. Dadurch bekamen die Flächen mehr Tiefe und zugleich einen wärmeren, reicheren Gesamteindruck, was sehr gut zu den prunkvollen und überzeichneten Modellen der Hedonites passt. Für Lederbereiche kam Black Legion zum Einsatz, während andere Rüstungsteile und Schmuckelemente mit Leadbelcher bemalt wurden. So war zunächst einmal die gesamte Grundlage der Modelle vorbereitet.

Der eigentliche Schwerpunkt lag danach auf den pinken, rosa- und lilafarbenen Flächen, die für diese Armee natürlich besonders wichtig sind. Diese Bereiche habe ich mit verschiedenen Rosa-, Pink- und Lilatönen ausgearbeitet und dabei zum ersten Mal bewusst mit der Wetblending-Technik gearbeitet. Das war mein erster richtiger Versuch mit dieser Methode, und entsprechend war das Ganze auch ein kleines Experiment. Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis aber durchaus zufrieden. Natürlich sehe ich selbst noch Stellen, an denen ich mich verbessern kann, aber für einen ersten Anlauf hat mir das Resultat schon gut gefallen. Gerade bei einer Slaanesh-Armee passen diese weichen Übergänge und kräftigen Farbakzente sehr gut zum Gesamtbild.

Zum Schluss habe ich noch versucht, Decals freihändig aufzumalen. Das war allerdings ein Bereich, mit dem ich nicht ganz so zufrieden bin. Hier hat sich deutlich gezeigt, dass ich noch mehr Übung brauche, um sauberere und stimmigere Ergebnisse zu erzielen. Trotzdem gehört auch das für mich zu so einem Hobbyprojekt dazu: neue Dinge ausprobieren, Erfahrungen sammeln und daraus für die nächsten Modelle lernen.

Die Bases habe ich wieder eher schlicht gestaltet. Zum Einsatz kamen Sandstruktur und Büsche, sodass die Modelle einen passenden Rahmen bekommen, ohne dass die Basegestaltung zu sehr von den Figuren selbst ablenkt. So bleiben die kräftigen Farben und die Wirkung der Modelle klar im Vordergrund.

Mit diesen 40 weiteren Modellen ist meine Challenge nun auf 53 bemalte GW-Miniaturen angewachsen und insgesamt 54 bemalte Miniaturen. Nach dem ersten kleinen Einstieg mit den Hellsmiths of Hashut war das jetzt direkt ein deutlich größerer Sprung nach vorne. Es ist ein gutes Gefühl zu sehen, wie das Projekt langsam Form annimmt und die Zahl der fertigen Modelle Stück für Stück wächst.