Gornus Weg zur 100-Miniaturen-Challenge

Die ersten 21 Modelle meiner Ogor Mawtribes

Mit der Games Workshop-Aktion „Neujahrs-Herausforderung: 1 Million Miniaturen“, die vom 17. Januar bis zum 9. Mai läuft, gibt es einen richtig guten Anlass, sich selbst ein Bemalziel zu setzen. Dabei kann man sich vornehmen, 25, 50 oder 100 Modelle in diesem Zeitraum zu bemalen.

Für mich war schnell klar, dass ich bei der Aktion mitmachen will — und so habe ich den Start meiner Challenge mit meiner Ogor Mawtribes-Armee gemacht. Die ersten 21 Modelle sind bereits fertig und bilden damit den Auftakt meines Projekts.

Zum Einstieg standen direkt einige markante Modelle auf dem Maltisch: 8 Ironguts, 4 Leadbelcher, 6 Ogor Gluttons, 2 Grots und 1 Tyrant. Gerade bei den Ogors ist das eine schöne Mischung aus kernigen Standardtruppen, schwer bewaffneten Elitekriegern und einem passenden Charaktermodell als Blickfang.

Beim Bemalen habe ich zunächst alle Modelle mit Chaos Black grundiert und anschließend ein zenitales Highlight mit White Scar gesetzt. Diese Kombination schafft direkt eine gute Grundlage, um Formen, Muskeln und Ausrüstung später klar herauszuarbeiten. Gerade bei den massigen Ogor-Modellen hilft das sehr, damit die Figuren schon früh Tiefe bekommen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag bei diesem Projekt auf der Haut, weil sie bei Ogors natürlich eine der größten und auffälligsten Flächen ausmacht. Als Basis diente zunächst Rhinox Hide. Darauf folgten mehrere aufeinander aufbauende Schichten mit Mournfang Brown, Steel Legion Drab, Zandri Dust und Wraithbone. So entstand Schritt für Schritt ein heller werdender Hautton mit natürlicher, warmer Wirkung. Zum Abschluss wurde die Haut noch mit einer Mischung aus Reikland Fleshshade und Seraphim Sepia geschadet, wodurch die Übergänge zusammengeführt und die Vertiefungen noch stärker betont wurden. Damit war die Haut als zentrales Element der Modelle abgeschlossen.

Die übrigen Farben wurden nach einem klaren und stimmigen Prinzip aufgebaut: jeweils eine Basecoat-Farbe, darauf eine hellere Schicht und anschließend ein Nuln Oil Shade, um die Details wieder einzufangen und den Modellen zusätzliche Tiefe zu verleihen. So entstand ein durchgängiges Gesamtbild, das sauber und einheitlich wirkt, ohne an Charakter zu verlieren.

Besonders schön ist dabei, dass die verschiedenen Trupps durch unterschiedliche Hosenfarben voneinander unterschieden werden. Das sorgt nicht nur auf dem Maltisch für etwas Abwechslung, sondern macht die Einheiten auch auf dem Spielfeld besser erkennbar. Gleichzeitig bleibt die Armee als Ganzes dennoch stimmig.

Mit diesen ersten 21 Modellen ist der Anfang für die Challenge gemacht. Die Ogor Mawtribes eignen sich dafür hervorragend, weil sie mit ihren kräftigen Formen, großen Hautflächen und markanten Details viel Charakter auf den Tisch bringen. Damit steht der erste Meilenstein — und die Grundlage für alles, was in der Challenge noch folgen soll, ist gelegt.