Sturmgeschmiedete Ewige gegen Sklaven der Finsternis

Ein harter Schlagabtausch gegen Eike

Für das nächste Age-of-Sigmar-Spiel habe ich meine Sturmgeschmiedeten Ewigen im Mosel-Gladiatoren-Farbschema ins Feld geführt. Auf der anderen Seite des Tisches wartete Eike mit seinen düsteren Sklaven der Finsternis. Schon beim Aufstellen war klar, dass es optisch ein starkes Duell werden würde: hier die eher klaren, heroischen Linien meiner Stormcast, dort die finstere, bedrohliche Wucht von Eikes Chaosstreitmacht.

Der Start ins Spiel verlief für mich zunächst recht ordentlich, denn ich bekam die erste Runde. In meinem ersten Zug konnte ich Eike zumindest ein wenig unter Druck setzen und ihn etwas ärgern, ohne dabei aber schon den ganz großen Schlag landen zu können. Es war eher ein vorsichtiges Herantasten, bei dem ich versucht habe, mir eine gute Ausgangslage für die folgenden Runden zu schaffen.

Allerdings zeigte sich dann in Eikes erstem Zug schnell, wie gefährlich seine Armee werden konnte. Ich musste bereits hier deutlich einstecken, und der Druck auf meine Streitmacht nahm sofort spürbar zu. Trotzdem war mein Plan eigentlich, im folgenden eigenen Zug mit einem Gegenangriff zurückzuschlagen und das Spiel wieder etwas mehr in meine Richtung zu ziehen.

Genau dieser Konter kam dann aber nicht so zustande, wie ich es mir erhofft hatte. Zum einen wollten meine Charges nicht gelingen, was mich bereits deutlich ausgebremst hat. Zum anderen kam dann noch Be’lakors Fähigkeit ins Spiel, durch die Krondys in dieser Runde nichts machen durfte. Damit wurde ausgerechnet ein ganz zentraler Teil meines Gegenangriffs komplett neutralisiert. Statt Druck aufzubauen, wurde mein geplanter Gegenschlag also direkt im Keim erstickt.

Dadurch kippte das Spiel immer weiter zu meinen Ungunsten. In Eikes darauffolgendem Zug musste ich erneut spürbare Verluste hinnehmen, und als er dann auch noch den Doppelzug bekam, war das im Grunde der entscheidende Moment der Partie. Ab diesem Punkt war das Spiel kaum noch zu retten, weil der Druck einfach zu groß wurde und ich nicht mehr die Mittel hatte, um noch einmal sinnvoll zurückzukommen.

So endete das Spiel letztlich recht deutlich zugunsten von Eikes Sklaven der Finsternis. Auch wenn es für mich spielerisch kein erfolgreicher Ausgang war, war es trotzdem ein stimmungsvolles Spiel mit zwei sehr schönen Armeen auf dem Tisch. Gerade solche Partien bleiben ja oft auch dann im Kopf, wenn sie nicht mit einem Sieg enden — besonders dann, wenn einzelne Schlüsselmomente wie die misslungenen Charges, Be’lakors Eingriff und der Doppelzug das Spiel so deutlich prägen.